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Freitag, 19. Februar 2010

Woher nimmt er nur diese Arschruhe...?

- Besonnenheit. -



Primär habe ich diesen Blogg erstellt um Menschen die Möglichkeit zu bieten zu verstehen, was mich bewegt, was mich zu dem macht, dass ich heute bin.
Und genau zu dem möchte ich heute mal wieder zurückkehren.

Einschub: Ihr werdet bemerkt haben, dass ich die Idee, jeden 08ten des Monats an dem sich mein Blogg jubeliert einen Post zu schreiben, längst gestorben ist. Es tut mir leid, aber ich musste schnell feststellen, dass ich euch damit nur irgendwann sinnlosen Müll vor die Mäuler werfe. Deshalb habe ich beschlossen, Posts zu schreiben über Themen, über die ich gerade eben schreiben möchte und sie dann zu veröffentlichen, wenn sie (nach Blizzard-Maniere) eben "fertig" sind.

Ich mag es überhaupt nicht, wenn Menschen aufgrund gemeinsamer Erfahrungen wie auch immer, vollkommen davon überzeugt sind zu wissen, wie du "tickst".
Denn wenn irgendjemand etwas über mich wissen will und sich denkt: "Hey ich frag mal einen seiner Freunde, die müssen ja am besten wissen wie er in solchen Fallen handelt oder wie er so ist."
Und wenn dann Pseudo-Wissen in Umlauf kommt und weil der Freund es ja gesagt hat muss es ja stimmen, auch wenn die Person um die es geht selbst es abstreitet.
Wenn also jemand mich oder jemand anderen einschätzen möchte, dann fragt ihn selbst. Wenn ihr denkt er antwortet nicht ehrlich, dann lasst ihn spüren, dass ihr es ernst meint und lasst ihm Zeit darüber zu reflektieren.
In meinem Fall : "Fraget mich oder lest meinen Blogg, da schreib ich sowieso alles rein, worüber ich nach langem 'mit-mir-selbst-diskutieren' zu dem Punkt gekommen bin.

Heute war also mal wieder einer der Tage, an denen ich viel diskutiert habe auf dem Nachhauseweg, weil ich im Psychologie-Unterricht (und man muss ja oft sowas mal machen) Dinge aufschreiben sollte die mich auszeichnen. Und da tue ich mir jedes mal sowas von schwer.
Auf jeden Fall, habe ich jetzt endlich einen großen Eckpfeiler meiner Selbst entstaubt, der der Ursprung für meine ganze Stress-und Streitallergie (:P) und meine besondere innere Ruhe ist.

Besonnenheit.

Denn was mir am aller-allerwichtigsten an mir ist, ist die Beständigkeit und Zurechnungsfähigkeit, daraus resultierend, dass ich immer darauf bedacht bin einen "kühlen Kopf" zu haben.
Alles was Stress bedeutet, oder Anstrengung, schnelles Handeln oder auch einen Streit, gehe ich nie in Rage an. In jedem Fall, egal wie dringlich etwas ist und wie schnell ich etwas machen muss, ich versuche immer Herr über meine Gedanken zu sein und habe das in den bisherigen Jahren meines Lebens unbewusst perfektioniert. Schön dabei ist, dass ich bei einem Streit egal wie emotional ergreifend oder wie hitzig er ist, nie in einen Zustand verfalle in dem Ich alles was ich sage nicht mehr ernst meine. Das lässt mich doch wenigstens einschätzbar bleiben. Schön ist außerdem, dass ich vor Dingen die mir Angst machen oder wo ich nervös bin, immer die Kraft habe mich selbst zu beruhigen.
Schlecht ist jedoch, dass viele Menschen diese Gabe (ich sage Gabe, weil ich wirklich froh bin Besonnenheit zu einem meiner Stärksten Attribute zählen zu können.)...
PS: Wenn euch das langsam nervt und ihr denkt: "Der schleimt sich doch nur selber voll", dann wartet bitte bis ich mit der Abhandlung meiner Stärken fertig bin und anfange über meine Schwächen zu schreiben.
 ...nicht zu schätzen wissen. Weil manche brauchen einfach den Stress und auch den nicht ernst gemeinten Streit und manche denken, ich wäre einfach nur lahmtutig. Das finde ich wirklich schade, weil mir dieser Punkt an mir selbst wirklich wichtig ist und ich, hingegen allen Erwartungen, auch schnell und direkt Handeln kann, wenn es denn von Nöten ist. Ich finde manche sollten sich lieber andersherum manchmal fragen, ob der Stress, den sie sich gerade machen, wirklich nötig ist, oder ob man genauso gut oder vielleicht effektiver arbeiten könnte, wenn man einfach mal einen "kühlen Kopf" dabei behält.


Ich hoffe wie immer ihr versteht was ich meine.

So, warum erzähle ich euch das?

Ich möchte, all die Dinge, die ich nach selbstständiger Reflektion über meiner Selbst herausgefunden habe, euch mitteilen, damit ihr sie zum einen respektiert und mich somit endlich besser einschätzen könnt.
Weil dieser eine Punkt der Besonnenheit zum Beispiel prägte mein Leben bis jetzt enorm und prägt jeden Tag meine Handlungen, Gedanken und auch Reaktionen. Ich finde, dies ist notwendig um zu verstehen, warum ich mich wie verhalte.


Dankesehr.

mit freundlichen Grüßen

eure Kiwi.


PS: Wenn euch das nicht interessiert, dann lest es nicht, sucht andere Websites auf, aber dann maßt euch ja nicht an, mich irgendwann einmal bewerten oder einschätzen zu können.

Samstag, 10. Oktober 2009

Zusammenhang der Theorien und der Kiwi.

In welcher Beziehung steht der Autor zu seinen Theorien?


- Theorienklärung -


( dieser Artikel wird stehts erweitert )


1. Die Algorithmentheorie 


Am 08.10.1992 wurde mal wieder ein kleiner Individualist in die Welt geschickt. Seine Anlagen bestätigen, dass in vielen Thesen.
Seit ich denken kann, stehe ich so gut wie immer im Vordergrund, aus einer Menge von Kindergartenkindern sticht ein Knirps immer wieder raus, sei es durch seine ungewöhnliche Kleidungsweise, sein Verhalten, seine Gestick und Mimik. Alles was in der Algorithmentheorie geschildert wurde passt wie die Faust aufs Auge auf diese kleine Kiwi.
Unbewusst und ungewollt war ich somit so gut wie immer die
"Extrawurst".
Dieses mir in meinen Genen vorgegebene Schicksal wurde durch eine Erbkrankheit auch noch bestätigt.
Noch ein Punkt, der mich aus der breiten Masse herausstrahlen lies, sei es positiv oder minder positiv.
Und genau dieses Bild, welches mir ins Kindbett gelegt wurde, hatte seine Finger in meiner Entwicklung und wird in vielen Leidenschaften und Handlungen sichtbar und prägt heute noch mein Verhalten und mein gesamtes Leben.


Ich muss an dieser Stelle, nocheinmal betonen, dass ich Lebensweisen die sich von meinen Theorien und von meiner Lebensweise unterscheiden keinesfalls verurteile, ich möchte hier nur meine erläutern und vielleicht gibt es ja Menschen, die sich darin wiederfinden.
Denn es muss auch Menschen geben, die zum Beispiel das gesamte Gegenteil meiner Lebensweise darstellen,
zum Beispiel der krasse Gegensatz zu Menschen wie mir (Vordergrundmenschen, gewollt oder ungewollt)
gibt es auch viele Hintergrundmenschen und das muss es auch.
Ich kenne auch einige denen es einfach ins Kindbett gelegt ist, nicht aufzufallen. Denen das "Rampenlicht" , die Auffmerksamkeit auch vollkommen unangenehm ist und sie sich deshalb in den Hintergrund stellen.
Hier sind die Menschen zu verschieden um sie generell in eine oder mehrere Schubladen zu packen, aber diese zwei Einteilungen kann man mit vielen Ausnahmen trotzdem treffen.


Doch letzendlich muss ich sagen, dass ich froh bin über meine Anlagen und meine Entwicklung.
Natürlich wäre einer meiner größten Wünsche, endlich von meiner Krankheit befreit zu werden, aber da sie mich zu dem gemacht hat was ich heute bin, kann ich glücklich sein, dass sie mir diese Entwicklung ermöglicht hat.


Danke an alle, die zu meiner Entwicklung beigetragen haben.


Ich möchte keine meiner Erfahrungen missen, auch keine der unangenehmen.


Danke.




[...]






mit freundlichen Grüßen


Kiwi.